Antioxidantien

Antioxidantien sind Stoffe, die es dem Körper ermöglichen, sich gegen oxidierende Einflüsse in sinnvoller Weise zu schützen...

Der Organismus nutzt dabei eine Vielzahl von körpereigenen Stoffen und Nahrungsinhaltsstoffen, um die negativen Folgen oxidierender Vorgänge weitgehend zu vermeiden. Oxidierende Eigenschaften gehen dabei nicht nur vom Sauerstoff selbst aus, sondern auch von vielen anderen chemischen Stoffen, insbesondere aber von freien Radikalen.

 

Die Antioxidantien haben alle den gleichen Wirkungsmechanismus: Sie reagieren sehr schnell mit den oxidierenden Stoffen und machen diese dabei unschädlich. Durch die Reaktion opfern sich die Antioxidantien. Sie verbrauchen sich dabei, wenn sie nicht durch andere Mechanismen vom Körper regeneriert werden können. Die biochemischen Vorgänge bei der antioxidativen Abwehr sind derzeit im Mittelpunkt der ernährungswissenschaftlichen Forschung.


Einige Antioxidantien kann der Körper im gesunden Zustand in ausreichender Menge selbst bilden, so insbesondere das Glutathion. Dies ist ein Eiweiß aus den drei Aminosäuren Glutaminsäure, Glycin und Cystein. In besonderen Belastungssituationen wird aber die körpereigene Glutathionsynthese unzureichend und es sind erhöhte Zufuhren an Glutamin und Cystein erforderlich, damit genug Glutathion gebildet werden kann. Weitere körpereigene Antioxidantien sind das Coenzym Q10 und das als Stoff der Schlafsteuerung bekannte Melatonin.


Die Mehrzahl der Antioxidantien kommt jedoch aus der Nahrung: Der Mensch muß sie regelmäßig aufnehmen, um seinen Bedarf an antioxidativen Stoffen zu decken und den antioxidativen Schutz zu erhalten. Die antioxidativen Nährstoffe kann man grob in Vitamine und in vitaminähnliche Nährstoffe unterteilen. Die antioxidativen Vitamine C, E, A und Provitamin (ß-Carotin) haben noch andere Vitaminfunktionen, so dass man sie nicht beliebig gegeneinander austauschen kann.


Gleiches gilt auch für einige Vitamine, die indirekt antioxidativ wirken, indem sie den Abbau von Stoffwechselprodukten fördern, die prooxidative Prozesse verstärken: So sind z.B. Vitamin B6, Folsäure und Vitamin B12 erforderlich, um das proxidative Folgeprodukt der Aminosäure Methionin, das Homocystein. zu "entschärfen".


Demgegenüber sind die vitaminähnlichen Lebensmittelinhaltstoffe mit antioxidativen Eigenschaften weitgehend untereinander austauschbar. Daher ist ein Leben auch ohne einzelne dieser Nährstoffe denkbar, weil die anderen antioxidativen Nährstoffe deren Funktion übernehmen können. Aus diesem Grund ist es auch kaum möglich, beim Fehlen eines einzelnen antioxidativen Nährstoffes Mangelzustände zu beobachten. Die klassische Eigenschaft der Vitamine fehlt diesen Einzelstoffen also, obwohl sie als Gruppe gesehen eindeutig lebensnotwendig sind.

 

Daher sind die vitaminähnlichen Nährstoffe für die Ernährung außerordentlich wichtig und es wäre für die Gesundheit nachteilig, wenn man auf sie verzichten würde.

 

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